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 "Alternative" Media Server 
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Beitrag "Alternative" Media Server
Hallo!

nach einigem Experimentieren mit verschiedenen Media Servern möchte ich 'mal kurz über die Erfahrungen -- hauptsächlich mit der Installation und Konfiguration -- berichten; vielleicht hilft's ja dem Einen oder der Anderen. Mit unterschiedlichem Erfolg habe ich folgende Server getestet:

  • firefly DLNA Musikserver mit WEB-Interface zur Konfiguration und Statusabfrage
  • miniDLNA DLNA / UPnP A/V Server ohne WEB-Interface
  • uShare UPnP A/V Server (WEB-Interface nicht funktionsfähig / kompiliert) mit einfachem WEB-Interface (siehe unten)
  • MediaTomb UPnP A/V Server mit komfortablem WEB-Interface zur Konfiguration und Statusabfrage

Den Post werde ich nach und nach erweitern (so, wie es meine Zeit erlaubt).

Gruß
tungdil

1. firefly
Infos zur Installation von firefly findet man z.B. hier http://wiki.fireflymediaserver.org/Linkstation_Live_Pro_Install. Ich bin folgendermaßen vorgegangen; Installation über "root"-Zugang auf die LS-GL:

Temporäres Verzeichnis anlegen:
Code:
mkdir /tmp/firefly
cd /tmp/firefly

Benötigte Dateien mit "wget" herunterladen:
Code:
wget http://downloads.linkstationwiki.net/Users/kaiten/mt-daapd-svn-1586_arm9.tar.gz
wget http://downloads.linkstationwiki.net/Users/kaiten/flac-1.1.4_arm9.tgz
wget http://downloads.linkstationwiki.net/Users/kaiten/libid3tag-0.15.1b_arm9.tgz
wget http://downloads.linkstationwiki.net/Users/kaiten/libogg-1.1.3_arm9.tgz
wget http://downloads.linkstationwiki.net/Users/kaiten/libvorbis-1.1.2_arm9.tgz
wget http://downloads.linkstationwiki.net/Users/kaiten/sqlite-2.8.17_arm9.tgz
wget http://downloads.linkstationwiki.net/Users/kaiten/oggdec-1.0.1_arm9.tgz

Dateien mittels "tar" entpacken:
Code:
tar -C / -xzvf mt-daapd-svn-1586_arm9.tar.gz
tar -C / -xzvf flac-1.1.4_arm9.tgz
tar -C / -xzvf libid3tag-0.15.1b_arm9.tgz
tar -C / -xzvf libogg-1.1.3_arm9.tgz
tar -C / -xzvf libvorbis-1.1.2_arm9.tgz
tar -C / -xzvf sqlite-2.8.17_arm9.tgz
tar -C / -xzvf oggdec-1.0.1_arm9.tgz

Schreibzugang auf "/dev/null" erlauben:
Code:
chmod 0666 /dev/null

Damit die Konfiguration über das WEB-Interface funktioniert muss man entweder Schreibzugriff auf die Konfigurationsdatei erlauben oder den Benutzer und die Gruppe wie folgt anpassen:
Code:
chown nobody:nogroup /etc/mt-daapd/mt-daapd.conf

Den Server dann zum Testen starten mit:
Code:
/etc/init.d/firefly start

Auf das WEB-Interface kann man dann im Browser zugreifen über "http://<IP des NAS>:3689"; als Benutzername und Passwort "mt-daapd" eingeben. Hier dann bei "configuration" entsprechend das Musikverzeichnis festlegen und anschließend bei "server status" einen mit Klick auf "Start Full Scan" einen Scan starten.

Alternativ kann die Konfigurationsdatei "/etc/mt-daapd/mt-daapd.conf" natürlich auch mit einem Editor (z.B. "mcedit", der Editor des Midnight Commander) angepasst werden.

Wenn alles klappt, kann der Server abschließend für den automatischen Start eingetragen werden. Dazu "rcS" erst sichern und dann den firefly-Start eintragen:
Code:
cp /etc/init.d/rcS /etc/init.d/rcS_old
echo "exec_sh firefly start" >> /etc/init.d/rcS

Zum Schluss kann man die heruntergeladenen Dateien und das Verzeichnis ("/tmp/firefly") löschen.

Wer größere Musiksammlungen hat, der sollte die Datenbankdatei besser nach "/mnt/disk1/share" verlegen. Dazu die folgenden Änderungen in der Konfigurationsdatei "/etc/mt-daapd/mt-daapd.conf" vornehmen. Das geht leider nur über einen Editor; Änderungen wie folgt ("#" = Kommentar, bzw. hier Originaleintrag):
Code:
#db_parms = /usr/local/var/cache/mt-daapd
db_parms = /mnt/disk1/share/mt-daapd


Edit:
Den Server habe ich erfolgreich getestet mit: iTunes, Firefly Client, Rhythmbox und Exaile.

So, das war's für heute, Weiteres folgt ....


Zuletzt geändert von tungdil am Do 11. Nov 2010, 00:43, insgesamt 4-mal geändert.



Di 2. Nov 2010, 23:50
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Beitrag "Alternative" Media Server, Teil 2: uShare
2. uShare

Details zur Installation von uShare findet man bei http://buffalo.nas-central.org/wiki/.

Bei der Installation über "root"-Zugang auf die LS-GL wie dort beschrieben vorgehen. D.h. temporäres Verzeichnis anlegen, kompiliertes Paket mit 'wget' 'runterladen, "auspacken" und die Bibliothek laden mit 'ldconfig':
Code:
mkdir /tmp/ushare
cd /tmp/ushare
wget http://downloads.nas-central.org/Users/kaiten/ushare-1.0+libupnp-1.4.6_arm9.tgz
tar -C / -xzvf ushare-1.0+libupnp-1.4.6_arm9.tgz
ldconfig

Das zu durchsuchende Verzeichnis kann mit dem WEB-Interface festgelegt werden. Dieses ist im Browser unter 'http://<IP des NAS>:52000/web/ushare.html' erreichbar. Da das WEB-Interface von uShare wohl nicht mitkompiliert wurde, müssen Alternativ können wir die Konfigurationsdatei 'ushare.conf' manuell editieren. Diese liegt im Verzeichnis '/usr/local/etc/'. Anpassen müssen wir eigentlich nur das Musikverzeichnis. Bei mir liegen die Musikdateien in '/mnt/disk1/share/Music' demnach sieht die Änderung so aus:
Code:
# Directories to be shared (space or CSV list).
# Ex: USHARE_DIR=/dir1,/dir2
USHARE_DIR=/mnt/disk1/share/Music

Testen kann man den Server dann mit einem direkten Aufruf:
Code:
/usr/local/bin/ushare -v

Am besten erst mal mit einem Verzeichnis testen in dem nicht zu viele mp3's sind. Die ersten Zeilen der Ausgabe sollten dann wie folgt aussehen:
Code:
uShare (version 1.0), a lightweight UPnP Media Server.
Benjamin Zores (C) 2005-2007, for GeeXboX Team.
See http://ushare.geexbox.org/ for updates.
Initializing UPnP subsystem ...
UPnP MediaServer listening on <IP des NAS>:52000
Sending UPnP advertisement for device ...
Listening for control point connections ...
Building Metadata List ...
Looking for files in content directory : /mnt/disk1/share/Music
...
...
<hier werden die gefundenen Dateien aufgelistet>

Wenn alles klappt, kann der Server abschließend für den automatischen Start eingetragen werden, wie oben erwähnt: Dazu "rcS" erst sichern und dann den uShare-Start eintragen:
Code:
cp /etc/init.d/rcS /etc/init.d/rcS_old
echo "exec_sh ushare start" >> /etc/init.d/rcS

Zum Schluss kann man die heruntergeladenen Dateien und das Verzeichnis ('/tmp/ushare') löschen.

Standardmäßig wird uShare mit dem Paramter '-x' -- Profil kompatibel zur XboX 360 -- gestartet. Das kann man aber ändern indem man die Parameter (USHARE_OPTIONS) in der Datei '/etc/init.d/ushare' anpasst. Für die PS3 z.B. '-d' statt '-x':
Code:
#USHARE_OPTIONS="-D -x -f /usr/local/etc/ushare.conf"
USHARE_OPTIONS="-D -d -f /usr/local/etc/ushare.conf"

Testen kann ich beides leider mangels HW nicht. uShare meldet aber, daß die entsprechenden Profile benutzt werden. Vielleicht kann jemand ja 'mal berichten ob das auch klappt.

Bisher erfolgreich getestete Clients:
  • Ubuntu: VLC-Media Player und Totem Video-Player, sowohl Musik als auch Video (wichtig: die entsprechenden Coherence Plugins müssen installiert sein).
  • Windows XP: Media Monkey (Standard Version)

Edit: Aktivieren von UPnP ist z.B. hier http://support.microsoft.com/ beschrieben. Wenn aktiviert, ist der Dienst erreichbar. Getestet habe ich das mit Media Monkey. Es sollte aber auch mit anderen Clients, z.B. iTunes funktionieren.

Gruß
tungdil


So 7. Nov 2010, 22:38
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Beitrag "Alternative" Media Server, Teil 3: miniDLNA
3. miniDLNA

Vorneweg: miniDLNA läßt sich aus den Quellen kompilieren, aber ich habe bisher nicht herausgefunden warum statisches Linken nicht funktioniert und die shared-Version die Libraries nicht ohne weiteres findet. Über ein angepasstes Startscript (siehe "Edit:") lässt sich das Problem aber umgehen.

Den aktuellen Quellcode findet man hier: http://sourceforge.net/projects/minidlna/. Um daraus miniDLNA direkt auf der LS-GL zu kompilieren bin ich folgendermaßen vorgegangen:

Erst temporäres Verzeichnis erstellen und Quellcode von Sourceforge holen:
Code:
mkdir /tmp/minidlna
cd /tmp/minidlna
wget http://sourceforge.net/projects/minidlna/files/minidlna/1.0.18/minidlna_1.0.18_src.tar.gz/download
cd /tmp/minidlna

Dann die benötigten Libraries und gcc über ipkg installieren:
Code:
ipkg install libexif
ipkg install libjpeg
ipkg install libid3tag
ipkg install flac
ipkg install libvorbis
ipkg install sqlite
ipkg install ffmpeg
ipkg install gcc
ipkg install make

Jetzt müssen wir einige Anpassungen am 'Makefile' und 'genconfig.sh' machen, da der Quellcode von eine "normalen" Linux Umgebung ausgeht, die ipgk Installation aber in '/opt/' landet. In den Dateien muss '/usr/' mit '/opt/' ersetzt werden. Im Makefile in allen Zeilen, bei genconfig nur dort wo mit ipkg installierte Dateien referenziert werden, d.h. im Abschnitt der mit "#Detect if there are missing headers" beginnt bis "ERROR! Cannot continue." und in der Zeile mit "iconv.h". Im Makefile die CFLAGS wie folgt ändern (ist vielleicht nicht zwingend nötig):
Code:
LIBS = -lvorbis -logg -lsqlite3 -lpthread -lexif -ljpeg -lFLAC -lid3tag -lz -lav

Die Optionen zum Installieren muss man im Makefile auch noch anpassen: '--mode=0644' ändern in '-m 0644'. Nun sollte das Kompilieren und Installieren eigentlich funktionieren.
Code:
make -f .Makefile
make install

Bei mir kam beim Aufruf von 'minidlna --help' dann leider eine Fehlermeldung weil die Libraries nicht gefunden werden
Code:
minidlna --help
minidlna: error while loading shared libraries: libexif.so.12: cannot open shared object file: No such file or directory

nach festlegen des 'LD_LIBRARY_PATH' läuft das Programm aber
Code:
LD_LIBRARY_PATH=/opt/lib                           
export LD_LIBRARY_PATH                             

minidlna --help
Usage:
   minidlna [-d] [-f config_file]
      [-a listening_ip] [-p port]
      [-s serial] [-m model_number]
      [-t notify_interval] [-P pid_filename]
      [-w url] [-R] [-V] [-h]

Notes:
   Notify interval is in seconds. Default is 895 seconds.
   Default pid file is /var/run/minidlna.pid.
   With -d minidlna will run in debug mode (not daemonize).
   -w sets the presentation url. Default is http address on port 80
   -h displays this text
   -R forces a full rescan
   -V print the version number

Jetzt kann man die Konfigurationsdatei '/opt/etc/minidlna.conf' anpassen, d.h. mindestens den Pfad zu den Mediendateien, z.B. "media_dir=/mnt/disk1/share/Music" und eventuell auch 'db_dir=/var/cache/minidlna'. Dann den Server starten mit Option '-R' damit Datenbank neu initialisiert wird.
Code:
minidlna -R -f ./minidlna.conf

Jetzt kann man den Server testen...

Edit:
Das Problem mit den nicht gefundenen Bibliotheken und das automatische Starten lassen sich mit einem Startscript beheben (wieder 'mal 'was gelernt...). Ich habe mich bei den Scripts der anderen Server bedient und ein klein wenig abgewandelt. Also eine Datei '/etc.init.d/minidlna.sh' mit folgendem Inhalt erstellen:
Code:
#!/bin/sh
### BEGIN INIT INFO
# Required-Start: $local_fs $syslog
# Required-Stop:
# Default-Start:  2 3 4 5
# Default-Stop: 0 1 6
# Short-Description: start and stop miniDLNA
# Description:
### END INIT INFO

DAEMON=/opt/sbin/minidlna
NAME=minidlna
DESC="DLNA/UPnP Server"
PIDFILE=/var/run/minidlna.pid
CONFIGFILE=/opt/etc/minidlna.conf
RETVAL=0
LD_LIBRARY_PATH=/opt/lib:

# abort if no executable exists
[ -x $DAEMON ] || exit 0

checkpid() {
  [ -e $PIDFILE ] || touch $PIDFILE
}

case "$1" in
  start)
    echo "Starting $DESC: $NAME"
    checkpid
    export LD_LIBRARY_PATH
    $DAEMON -f $CONFIGFILE
  ;;
  stop)
    echo "Stopping $DESC: $NAME"
    killall $NAME
  ;;
  restart)
    $0 stop
    $0 start
  ;;
  status)
    if [ -e $PIDFILE ]; then
        echo "$NAME is running."
    else
        echo "$NAME not running!"
    fi
  ;;
  *)
    N=/etc/init.d/$NAME
    echo "Usage: $N {start|stop|status|restart}"
    exit 1
  ;;
esac

exit 0
...dann ausführbar machen und wenn nötig, z.B. wenn das Script auf das NAS kopiert wurde, "owner" und "group" in 'root' ändern:
Code:
chmod u+x /etc/init.d/minidlna.sh
chown root:root /etc/init.d/minidlna.sh
...anschließend testen ob das Ganze auch funktioniert (nicht wundern, im nächsten Code-Block sind Eingaben und Ausgaben zusammen aufgelistet! Aufruf jeweils mit "status", "start" und "stop"):
Code:
root@LS-GL:~# /etc/init.d/minidlna.sh status         
minidlna not running!
root@LS-GL:~# /etc/init.d/minidlna.sh start
Starting DLNA/UPnP Server: minidlna
root@LS-GL:~# /etc/init.d/minidlna.sh status
minidlna is running.
root@LS-GL:~# /etc/init.d/minidlna.sh stop 
Stopping DLNA/UPnP Server: minidlna
root@LS-GL:~# /etc/init.d/minidlna.sh status
minidlna not running!
root@LS-GL:~#
... und "zum Schluss" wieder der Eintrag in 'rcS', also sichern und dann minidlna-Start anhängen:
Code:
cp /etc/init.d/rcS /etc/init.d/rcS_old
echo "exec_sh minidlna start" >> /etc/init.d/rcS

Edit: Bisher erfolgreich getestete Clients:
  • Ubuntu: VLC-Media Player (Treeview funktioniert nicht gut, Wiedergabe OK) und Totem Video-Player, sowohl Musik als auch Video (wichtig: die entsprechenden Coherence Plugins müssen installiert sein). Rhythmbox funktioniert momentan (?) nicht zuverlässig.
  • Windows XP:
  • Hardware: Plasma-TV Panasonic "Viera" TX-P

Gruß
tungdil


Zuletzt geändert von tungdil am Sa 27. Nov 2010, 14:02, insgesamt 4-mal geändert.



Do 11. Nov 2010, 00:34
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Beitrag Re: "Alternative" Media Server / 4. Teil MediaTomb
4. MediaTomb

Auch zur MediaTomb Installation findet man wieder viele Infos auf: http://buffalo.nas-central.org/wiki/.

Die Installation über 'ipkg' funktioniert schnell und einfach mittels root-Zugang auf die LS-GL. Starten mit 'mediatomb -d' (als Daemon), oder nur 'mediatomb' wenn man die Ausgaben des Programms auf der Konsole mitverfolgen möchte:
Code:
ipkg install mediatomb
mediatomb -d
Gestartet ohne '-d' sieht die Ausgabe bei mir z.B. so aus:
Code:
MediaTomb UPnP Server version 0.11.0 - http://mediatomb.cc/

===============================================================================
Copyright 2005-2008 Gena Batsyan, Sergey Bostandzhyan, Leonhard Wimmer.
MediaTomb is free software, covered by the GNU General Public License version 2

2010-11-18 20:51:55    INFO: Loading configuration from: /root/.mediatomb/config.xml
2010-11-18 20:51:55    INFO: Checking configuration...
2010-11-18 20:51:55    INFO: Configuration check succeeded.
2010-11-18 20:51:55    INFO: Initialized port: 49152
2010-11-18 20:51:55    INFO: Server bound to: 192.168.178.201
2010-11-18 20:51:56    INFO: MediaTomb Web UI can be reached by following this link:
2010-11-18 20:51:56    INFO: http://<IP des NAS>:49152/
Die Pfade zu den Mediadateien werden dann im WEB Inteface (http://<IP des NAS>:49152) festgelegt: Über "Filesystem" im WEB-Interface die Verzeichnisse anwählen und dann mit Klick auf "+" auswählen (während des Scannens werden die "Augen" im Totenkopf rot).

Um MediaTomb automatisch zu starten muss man die Datei '/opt/etc/default/mediatomb' editieren und den "Wert" von 'MT_ENABLE' dort auf "true" setzen. Der Server wird dann gestartet mit:
Code:
/opt/etc/init.d/S90mediatomb start

Damit wird dann auch die Konfigurationsdatei 'config.xml' im Verzeichnis '/opt/etc/mediatomb' erstellt. Standardmäßig landet die Datenbank auch in diesem Verzeichnis und der Port zum Server wird auf 50500 gelegt, d.h. er ist erreichbar unter "http://<IP des NAS>:50500/". Beides läßt sich in der Datei '/opt/etc/mediatomb.conf' manuell anpassen. Die Logdatei findet man standardmäßig unter '/opt/var/log/mediatomb'. Info: Wenn MediaTomb kurz nach dem Stoppen wieder gestartet wird, passt das Programm den Port automatisch an. D.h. nach nochmaligem Start ist der Server z.B. erreichbar unter "http://<IP des NAS>:49153/".

Ich habe einige Einstellungen in der Konfigurationsdatei 'config.xml' (nach Recherche im WEB) noch wie folgt angepasst. Damit Umlaute korrekt angezeigt werden vor "<mappings>" die folgenden Zeilen einfügen:
Code:
<filesystem-charset>UTF-8</filesystem-charset>
<metadata-charset>UTF-8</metadata-charset>
<playlist-charset>UTF-8</playlist-charset>
Wichtig: die Datenbank muss anschließend neu erstellt werden!

Wenn ein TV als Client eingesetzt werden soll, sind noch weitere Änderungen nötig:
1.) In der Zeile <protocolInfo extend="yes"/><!-- For PS3 support change to "yes" --> die Voreinstellung "no" auf "yes". ändern. (Anmerkung: diese Änderung ist möglicherweise nicht wirklich nötig. Habe ich aber nicht getestet.).
2.) Den Bereich <custom-http-headers> anpassen. D.h. die Zeilen zwischen "<custom-http-headers>" und "</custom-http-headers>" wie folgt ändern (Originalzeilen löschen):
Code:
<custom-http-headers>
      <add header="transferMode.dlna.org: Streaming"/>
      <add header="contentFeatures.dlna.org: DLNA.ORG_OP=01;DLNA.ORG_CI=0 DLNA.ORG_FLAGS=01700000000000000000000000000000"/>
</custom-http-headers>
und die folgenden Zeilen löschen:
Code:
<manufacturerURL>redsonic.com</manufacturerURL>
<modelNumber>105</modelNumber>
3.) Bei meinem Panasonic ( hab' ich seit Samstag ;-) ) war noch eine Anpassung nötig, sonst wurden AVI-Dateien nicht erkannt. Oberhalb von "</extension-mimetype>" die folgende Zeile einfügen:
Code:
<map from="avi" to="video/mpeg"/>

Bisher erfolgreich getestete Clients:
  • Ubuntu: VLC-Media Player und Totem Video-Player, sowohl Musik als auch Video (wichtig: die entsprechenden Coherence Plugins müssen installiert sein). Rhythmbox funktioniert prinzipiell zwar auch, aber die Mediadateien werden mehrfach angezeigt, da MediaTomb mehrere Verweise erzeugt.
  • Windows XP:
  • Hardware: Plasma-TV Panasonic "Viera" TX-P

So, das wär's erst 'mal bezüglich der Mediaserver. Ich werde mir wohl noch ansehen, wie man miniDLNA zum automatischen Starten bringt, da mir dieser Server momentan am besten gefällt und mit dem "Pana" out-of-the-box zusammenarbeitet.

Gruß
tungdil


Do 18. Nov 2010, 23:49
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Beitrag Re: "Alternative" Media Server
Vielen Dank für deine Mühen!

Oft wird die Frage gestellt, was so eigentlich läuft.
Sicherlich ist wegen der vielen Hardwaremöglichkeiten keine allgemeine Aussage möglich.

Ich würde mich über ein paar Infos aber sehr freuen.
siehe auch meinen Versuch hier:
http://forum.discountnetz.com/buffalo-linkstation-pro-live-mit-bittorrent/was-spielt-euer-twonky-media-server-auf-welchem-geraet-ab-t519.html?hilit=codec


Fr 19. Nov 2010, 00:16
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Beitrag Re: "Alternative" Media Server
Hallo oxygenacht,

oxygenacht hat geschrieben:
Vielen Dank für deine Mühen!
Danke für die "Blumen"! Wäre klasse, wenn ich anderen Usern damit helfen kann; und ich habe beim Ausprobieren einiges gelernt ... auch nicht schlecht.

oxygenacht hat geschrieben:
"Good point!" die Listen dessen was die Server (eigentlich?) können sollten sind teilweise recht lang. Wenn es meine Zeit erlaubt, werde ich noch ein wenig testen und berichten. Wenn andere User auch berichten würde ich mich natürlich ebenso freuen.

Gruß,
Tungdil

P.S.: wenn oben bei den "Windows XP-Clients" nichts eingetragen ist, heißt das übrigens nur, daß ich es bisher nicht testen konnte.


So 21. Nov 2010, 20:09
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Beitrag Re: "Alternative" Media Server
Hallo,

ich hatte bislang immer FUPPES als UPnP Server verwendet und war eigentlich sehr zufrieden damit. Hat von euch auch schon jemand Erfahrungen damit gesammelt?

http://buffalo.nas-central.org/wiki/FUPPES_-_UPnP_Media_Server

MfG


Fr 17. Jun 2011, 12:36
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Beitrag Re: "Alternative" Media Server
Wollte keinen neuen Thread zu diesem spannenden Thema aufmachen, also hebe ich diesen mal aus den Untiefen...

Bin seit kurzem Besitzer einer neuen Samsund Glotze (D-Serie) und möchte natürlich diese über meine geliebte Linkstation (Pro LS-GL, 500 GB Upgrade) mit meinen vorhandenen Medien füttern.
Dazu wollte ich eigentlich den auf der Box vorhandenen Twonky server nutzen (Version 5.1.6), jedoch funktionieren keine mkv, mp4 (H.264) etc., welche jedoch direkt per USB-Stick am Fernseher sauber abgespielt werden.

Nach einiger Recherche bin ich darauf gestoßen, dass dies anscheinend erst ab Twonky 6 funktionieren soll, trotz Zusatz-Eintrag in der clients.db von Twonky.

Kann hier jemand von euch eine Empfehlung geben, was bei dieser Hardwarekonstellation am besten und einfachsten funktioniert?

Wenn das Thema besser in einem neuen Thread laufen soll, kann der Admin diesen gerne aus diesem hier rausziehen.

Grüße, tommac


Mi 2. Nov 2011, 13:01
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Beitrag Re: "Alternative" Media Server
Der Twonky 6 soll laufen, kostet aber extra.

Leider habe ich auf meine Anfrage zum kostenfreien minidlna keine Antwort mehr von achenaton erhalten. Es scheint also zu laufen.

Ich würde mich freuen, wenn du das testest und hier mal berichtest, was er kann und was nicht.
Meine TVs können leider kein DLNA.

http://forum.discountnetz.com/buffalo-technology-nas-anleitungen/minidlna-ab-version-1-0-22-from-scratch-kompilieren-installieren-t1130.html


Mi 2. Nov 2011, 13:36
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Beitrag Re: "Alternative" Media Server
O.K. Ich werde das demnächst in Angriff nehmen.

Die Ergebnisse poste ich dann jedoch unter folgendem Thread:
http://forum.discountnetz.com/buffalo-technology-nas-anleitungen/minidlna-ab-version-1-0-22-from-scratch-kompilieren-installieren-t1130-10.html


Mi 2. Nov 2011, 13:55
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